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1000 Fragen an mich selbst - Teil 16


1000 Fragen an mich selbst #16

301: Worin bist du ein Naturtalent?
Naturtalent bedeutet für mich, dass man etwas zum ersten Mal macht und es sofort richtig gut kann. Vermutlich fällt mir da nichts ein, weil es mir deshalb zu selbstverständlich ist. 



302: Welche Person um dich herum hat sich in letzter Zeit zum Positiven verändert?
Tatsächlich mehrere. Ich denke allerdings, dass man achtsam mit seinen Mitmenschen sein sollte, dann bemerkt man positive Veränderungen auch stärker. Leider ist unser Gehirn ja darauf programmiert eher negatives wahrzunehmen.


303: In welcher Situation warst du unfair?
Als Mutter passiert mir das regelmäßig, da man es 6 Kindern nie immer gleich recht machen kann. Daher versuche ich oft auf mein Bauchgefühl zu hören und den Kindern ihren Bedürfnissen entsprechend zu handeln. Da jeder anders ist auf seine Weise, erscheine ich oft unfair. Die Kinder bemerken aber, dass sie bekommen, was sie wirklich brauchen. Daher haben wir auch regelmäßig "Einzelgespräche" mit den Kindern.


304: Fühlst du dich fit?
Eigentlich sehr. Nur immer dann nicht, wenn mein Darm spinnt oder meine Rückenprobleme mich einschränken.


305: Sind deine finanziellen Angelegenheiten gut geregelt?
Ich sag mal so. Ich habe alles was ich brauche... Trotzdem gibt es immer mal Engpässe. Das meiste Geld investieren wir in die Kinder. Rücklagen... Jein, wird man davon später überhaupt noch was haben? Ich weiß auf jeden Fall am Monatsende wo unser Geld geblieben ist. Einteilen kann ich und auch mit sehr wenig zurecht kommen, wenn es mal nicht anders geht. 

306: Von welchem Buch warst du enttäuscht?
Das muss wenn schon ewig her sein. Ich finde generell in jedem Buch etwas besonderes... Manche Ratgeber berühren mich nicht sonderlich und landen dann halb gelesen im Regal... 
Ich glaube ja es gibt nur den falschen Zeitpunkt für das richtige Buch. Manchmal muss man erst noch etwas anderes lesen oder lernen, um sich angesprochen zu fühlen. Alá hermeneutische Spirale.

307: Welchen Grund hatte dein letzter Umzug?
Raus aus einer viel zu feuchten, schimmeligen Wohnung! 

308: Neigst du zu Schwarz-Weiß-Denken?
So bin ich zwar aufgewachsen und hin und wieder passiert es mir auch, aber ich reflektiere sehr viel und hinterfrage so ziemlich alles seit meinem Soziologiestudium.



309: Was fühlst du, wenn du verliebt bist?
Schmetterlinge - ein Kribbeln im Bauch, versehen mit Spannung, Aufregung, Neugier und Vorfreude.... irgendwie ging es mir in der Zeit bevor ich einen Schwangerschaftstest machen konnte auch immer so. Und je nach Ergebnis ist dieser Zustand in Trauer oder absoluter Euphorie ausgeartet. Am schönsten finde ich es, wenn das Gefühl der Verliebtheit von tiefer, aufrichtiger Liebe abgelöst wird.

310: Gehört es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken?
Nein, für mich nicht. Jedenfalls nicht viel. Ich fühle mich eher unwohl vor anderen zu Essen. 

311: Welche Dinge stehen noch auf deiner To-Do-Liste?
Klavier lernen, Nr. 7 und den richtigen Job finden. 
Alles andere erledige ich, wenn ich es sehe oder gerade dazu komme. 

312: Hegst du oft Zweifel?
Manchmal habe ich das Gefühl, dass Zweifel mein zweiter Vorname ist. Ich vermute stark, dass sie das Ergebnis meiner Selbstkritik sind. Ich bin leider mit dem Gefühl groß geworden, nichts richtig zu machen, nicht gut genug zu sein und alles alleine schaffen zu müssen. Umso achtsamer ich mit mir umgehe und besonders seit ich an und mit meinem inneren Kind arbeite, sind die Zweifel bereits deutlich weniger geworden




313: Womit bist du unzufrieden?
Ich bin eine Frau, wo soll ich da anfangen?



In der Tat gibt es da so einiges. Ich finde Dankbarkeit ist ein wesentlicher Bestandteil für ein zufriedenes Leben. Wenn ich also merke, dass ich sehr unzufrieden bin, fange ich an Dinge aufzuzählen für die ich dankbar bin. Außerdem ist es auch sehr hilfreich sich vom Vergleichen zu verabschieden.


314: Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug?
Aufgeregt und voller Vorfreude.

315: Gilt für dich die Redensart „Eine Hand wäscht die andere“?
Nein, obwohl es sicher nicht schlecht ist. Ich tue gerne etwas für andere, ohne dafür etwas zu erwarten. Es ist für mich doch eher so: Wenn mir jemand etwas Gutes tut, weil ich vielleicht gerade Not habe, tue ich dem Nächsten der meine Hilfe braucht, etwas Gutes und der hoffentlich dann wieder dem nächsten. Ich möchte Dinge für andere tun, weil es mir mein Herz sagt und nicht weil ich das Gefühl habe, etwas wieder gut machen zu müssen. 



316: Bist du schon mal schikaniert worden?
Oh ja. Von der Grundschule an bis ich etwa 12 war. Nach dem Umzug war es erheblich besser. An die Jahre zwischen 7 und 12 habe ich die schlimmsten und auch schönsten Kindheitserinnerungen.



317: Wie spontan bist du?
Schon sehr. Meinem Mann bin ich oft zu spontan. Das liegt sicher daran, dass ich den Eingebungen meines Herzens in der Regel unmittelbar folge.



318: Unterstützt du bestimmte Menschen bedingungslos?
Ja, warum auch nicht? Solange es in meinen Rahmen passt und mich nicht überlastet, spricht sicher nichts dagegen. Obwohl, sind das jetzt schon Bedingungen? Um weiteren Sinne vielleicht. Es ist schließlich meine eigene Entscheidung, die ich jederzeit ändern kann. Mal wieder eine Frage, die sehr unterschiedlich gedeutet werden kann, wie mir erneut auffällt.



319: In welcher Angelegenheit hast du Schuldgefühle?
Aktuell meinem inneren Kind  gegenüber,  weil ich es seit Tagen nicht "getroffen" habe. Tatsächlich macht mir das sehr zu schaffen, denn es geht mir diese Woche nicht so gut und es gab einfach viel zu viel zu tun, um die Zeit zu finden, zu hinterfragen, was eigentlich gerade los ist. 

320: Wie viele Jahre schon dauert deine längste Freundschaft?
Schwierig zu sagen. Die zu der ich verhältnismäßig den meisten Kontakt habe  etwa 12/13 Jahre. Andere mit deutlich weniger Kontakt schon seit frühester Kindheit. Und eine wieder andere seit etwa 10 Jahren. Allerdings ist der Kontakt noch seltener dafür umso intensiver.



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